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Es ist September 2017. Die Sommerpause neigt sich endgültig dem Ende zu und in wenigen Wochen finden die sog. Wahlen in Deutschland statt. In den Foren im Internet werden seit Wochen hitzige Diskussionen hierzu geführt. Die Stimmung unter den Menschen unterscheidet sich meines Empfindens nach durchaus zu jener, die zur letzten „Wahl“ vor vier Jahren herrschte. Besonders auffällig ist die Unsicherheit, die viele Menschen bezüglich des Weltgeschehens zu umhüllen scheint. Und genau jene Unsicherheit ist es, von der ich seit geraumer Zeit schreibe. Eine Unsicherheit unter den Menschen, die für Verwirrung sorgt und meines Erachtens nach systematisch in die Köpfe und Herzen der Menschen gepflanzt worden ist. Menschen, die sich selbst im Chaos befinden, lassen sich nun mal wesentlich leichter kontrollieren, lenken und schwenken als Menschen, die sich sicher fühlen und dadurch klar sehen können.

Weil ich persönlich für Klarheit sorgen möchte und Chaos auflösen will, beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit Ursachenforschung. Oft genug werden auf unserem schönen Planeten nämlich die Auswirkungen bekämpft und die Symptome unterdrückt, oder gar ignoriert. Viel zu selten werden die Ursachen für die Symptome erkannt, angesehen und geheilt. Als würde die Menschheit unter einem starken, chronischen Kopfschmerz leiden und ständig nur Schmerzmittel eingeflößt bekommen, ohne dass der Auslöser für diesen kollektiven Kopfschmerz auch nur im Ansatz gesucht werden würde.

Natürlich gilt dies im Kleinen und im Großen. Nicht nur von der Pharmaindustrie werden Ursachen oft missachtet und die Symptome von Krankheiten mehr unterdrückt als aufgelöst, auch in der internationalen Politik können wir ein selbiges Vorgehen klar und deutlich erkennen. Ursachen für Krieg, Terror, Leid und Elend, als auch deren Verursacher, werden noch viel zu selten angesehen. Zur Vertuschung dieser Ursachen tragen Medien, Politiker und Wirtschaftsleute maßgeblich bei. Viele Menschen haben bereits erkannt, dass aus „allem Profit geschlagen“ wird. Dass man aus Krieg, Terror, Umweltverschmutzung und Ausbeutung jedoch Milliarden schöpfen kann, sollte inzwischen jeden stutzig machen. Aus einer aktuellen Studie von Oxfam geht hervor, dass die acht reichsten Milliardäre im Jahr 2016 mehr Vermögen besaßen als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Milliarden Menschen). Vor 3 Jahren waren es noch 20 Menschen, die genauso viel besaßen.

Im Bericht von Oxfam steht zudem:

„Der neue Oxfam-Bericht zeigt außerdem, dass das reichste Prozent der Weltbevölkerung 50,8 Prozent des weltweiten Vermögens besitzt – und damit mehr als die restlichen 99 Prozent zusammen. Auch reiche Länder sind von sozialer Ungleichheit betroffen: In Deutschland besitzen 36 Milliardäre so viel Vermögen (297 Milliarden US-Dollar) wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung, das reichste Prozent besitzt rund ein Drittel des gesamten Vermögens (31 Prozent; 3,9 Billionen US-Dollar).“

Unter den 8 reichsten Männern befinden sich übrigens Mark Zuckerberg (Facebook), Bill Gates (Microsoft) und Jeff Bezos (Amazon). Alleine das Nettovermögen von Jeff Bezos betrug im Jahr 2016 45,2 Milliarden US$. Neulich laß ich weiter, dass sein Tagesverdienst bei aktuell 104 Millionen US$ am Tag läge – würde er sich mit 4 Millionen US$ täglich zufrieden geben, könnte er jedem seiner 351.000 Mitarbeiter bei Amazon einen Monatslohn von zusätzlich 8.800,00 US$ bezahlen. Stattdessen zahlt Bezos beispielsweise keine Gewerbesteuern in Europa und beutet seine Mitarbeiter sogar noch aus.

Bei all diesen Fakten dürfen wir nicht vergessen, dass wir Menschen die Zinslast dieser wenigen Menschen auf unseren Schultern tragen. Für ihr Vermögen erhalten diese wenigen Milliardäre noch mehr Zinsen und Zinseszinsen – auch wenn ihr Geld dabei starr auf der Bank liegt und niemandem zugute kommt. Diese Zinsen erwirtschaftet selbstverständlich der Steuerzahler. So erklärt sich das exponentielle Wachstum des Vermögens der bereits genannten Superreichen.

Sicherlich sind diese Fakten vielen meiner Leser bereits bekannt, weil sie sich ebenfalls seit Jahren mit entsprechenden Themen befassen. Andere könnten aber durchaus überrascht sein und müssten spätestens jetzt ins Grübeln geraten. Eine der hierbei entstehenden Kernfragen könnte also lauten:

„Wie lange geht diese wirtschaftliche Entwicklung noch gut und wann brechen die Menschen unter der Schuldenlast der wenigen Reichen endgültig zusammen?“

Wie bereits erwähnt setze ich auf Ursachenforschung, statt Bekämpfung von Symptomen. Zu den genannten Fakten möchte ich also ein paar anregende Fragen stellen:

„Wie demokratisch ist es, dass sich 8 Menschen auf der Arbeitsleistung der restlichen Weltbevölkerung ausruhen können, während Millionen von Menschen mit weniger als einem Euro am Tag auskommen müssen, hungern und verdursten?“

„Wie demokratisch ist es wirklich, wenn ein vermeintlich demokratisches Land (USA) seine Wahlen als eine Wahl zwischen Pest und Cholera bezeichnen muss?“

„Wie demokratisch, oder gar sozial ist es, dass Sigmar Gabriel (SPD) CETA ungehindert freigeben kann, obwohl in den Monaten zuvor allein in Deutschland Millionen Menschen gegen diesen hochfaschistischen Handelsvertrag demonstriert haben?“

Es handelt sich natürlich nur um einen Bruchteil jener Fragen, die sich der „Wähler“ aktuell stellen sollte, wenn ihm seine Stimme wirklich lieb und teuer ist, oder ihm Demokratie wirklich am Herzen liegt. Natürlich habe ich viele Verwirrungen noch gar nicht erwähnt. Beispielsweise dass spätestens seit der AGENDA2010 unter Gerhard Schröder auf übelste Weise über die ärmsten Menschen in unserem Land gesprochen wird. Hierzu wurde die öffentliche Meinung seither maßgeblich von den Medien geprägt, umgedreht und systematisch gegen diese Minderheit aufgehetzt. So ist es keine Seltenheit, dass der arbeitende Teil der Bevölkerung die Hilfebedürftigen für die immer höheren, eigenen Ausgaben und die wachsende soziale Ungerechtigkeit verantwortlich macht anstatt zu erkennen, dass alleine in Deutschland jährlich 100 Milliarden Euro Gewerbesteuer von Großkonzernen hinterzogen werden – ein Defizit in unserer Haushaltskasse, dass der Steuerzahler mitfinanzieren muss. Auch möchte ich in diesem Zusammenhang die horrenden Ausgaben für die Beteiligung an den völkerrechtswidrigen Kriegen ohne UN-Mandat hervorheben, an denen Deutschland über die NATO beteiligt ist.

Bei all diesen Beispielen handelt es sich um Fakten, die zum Grundwissen eines jeden Menschen zählen müssen, der sich für Demokratie, Menschenrechte, Umweltschutz, Tierschutz, Frieden, soziale Gerechtigkeit usw. ausspricht. Weil uns aber viele Informationen systematisch vorenthalten werden, nur durch selbständige Ermittlungen zusammengetragen werden können, oder gar zensiert werden, ist der einzelne Mensch in seinem eigenen Bewusstsein mehr denn je gefragt.

Meine bewussten Recherchen führten mich vor einigen Jahren auf ein Zitat, dass ich dem Leser in diesem Kontext nicht vorenthalten möchte. Es dient maßgeblich dem Verständnis unseres aktuellen, weltweiten Wirtschaftssystems, das auch unmittelbar die Politik betrifft.

„Der Faschismus sollte Korporatismus heißen, weil er die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist.“

– Dieses Zitat stammt aus dem Dokumentarfilm „Freedom to Fascism“ von Aaron Russo. Zitiert wird Benito Mussolini, der als faschistischer Diktator Italiens von 1922 bis 1943 herrschte. Es handelt sich also um die Grunddefinition von Faschismus.

Allein diese Grunddefinition belegt also, dass wir unsere aktuelle Gesellschaftsform mitnichten als eine Demokratie bezeichnen können/ dürfen. Bei all den genannten Fakten müssen wir sogar schwer davon ausgehen, dass die uns angebotene „Wahl“ nicht mehr ist, als eine „Ermächtigung“ von Konzernen, Banken und anderen Wirtschaftsvertretern durch den Wähler selbst. Diese Ermächtigung legitimiert sogar die Verbrechen jener Ermächtigter, die durch sie täglich begangen werden. Ob es illegale Kriegsführung, Steuerhinterziehung, oder Umweltverschmutzung ist. Es ist an dieser Stelle ebenfalls wichtig zu wissen, dass Vereine und auch Parteien mit ihrer Gründung dem Handelsrecht unterliegen – somit auch jedes Vereinsmitglied und jeder Politiker für das Handelsrecht arbeiten müssen, welches beispielsweise die Menschenrechte immer weiter aushöhlt.

Wenn ein Gesetz dem Handelsrecht im Wege steht, so wird es einfach geändert bzw. angepasst. So wurden während des diesjährigen G20-Treffens in Hamburg über zehn Gesetzesänderungen vorgenommen. Beispielsweise wurde das Banken-Geheimnis nach über 600 Jahren in Deutschland einfach abgeschafft – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt. Dies ist nur ein weiterer Schritt in die absolute Überwachung des Menschen, der wie bereits beschrieben für die Steuerlast der wenigen Superreichen aufkommen muss und dessen Bankdaten nun noch einfacher erfasst werden dürfen. Auf die Kontrolle der Superreichen bezüglich Steuerhinterziehung brauchen wir hierbei natürlich nicht zu hoffen – ganz im Gegenteil.
Diese Änderungen in unserem Grundgesetz, zu denen der „Wähler“ zu keinem Zeitpunkt befragt wird, sind also nur weitere Bestätigungen für unser faschistisches System. Das i-Tüpfelchen ist eine Aussage von Horst Seehofer (CSU), die er in einer Fernsehsendung bei Erwin Pelzig traf:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

Zu Beginn dieses Beitrages schrieb ich vom Auflösen von Ursachen, damit auch deren Auswirkungen zukünftig verhindert werden können. Damit das kollektive Bewusstsein der Menschen auf diese Ursachen aufmerksam werden kann, ist ein wichtiger Schritt das Schulen der eigenen Wahrnehmung. Damit ein Problem gelöst werden kann, muss es zuerst als ein solches erkannt werden. Damit eine Krankheit nachhaltig geheilt werden kann, muss ihr Auslöser erkannt und aufgelöst werden. Die erste und komplexeste Phase hierbei ist die des Erkennens. Ja, die Themen sind durchaus komplex, wenn wir sie ganzheitlich erfassen wollen – kompliziert sind sie jedoch nicht.

Ich habe heute einige wichtige Fakten aufgezählt, um unsere Aufgabe als Menschheit zu verdeutlichen und eben jene Ursachenforschung anzutreiben. In keinem Fall darf es uns im 21. Jahrhundert passieren, dass wir uns als Menschenkinder wegen der Profitgier einiger weniger Menschen gegeneinander aufhetzen, oder uns ausspielen lassen. Aus gegebenem Anlass, nämlich den vermeintlichen „Wahlen“, geschieht aber genau das vermehrt. Wir sollen in verschiedene Schubladen gepresst werden, die eigenes vom System gefertigt wurden. Diese Schubladen sehen verlockend unterschiedlich aus, als gäbe es eine Vielfalt. Jedoch stecken all diese Schubladen im selben Schrank fest. Verwaltet werden die Schubladen von Konzernen und Banken, die nur regieren können, wenn die Menschen in den Schubladen zanken.

Als Ursache sämtlichen Leids auf dieser Erde sehe ich schon lange die Angst. Ignorierte Ängste sehe ich als ebenso ursächlich an, wie gelebte Ängste. Angst hat drei Reaktionen zur Folge:

Angriff, Flucht und Stillstand.

Jeder von uns kennt Ängste. Auch wenn diese vermeintlich unterschiedlichen Ausmaßes sind, enden sie bei Nichtbeachtung und Nichtauflösung alle in den o.g. Szenarien. Nämlich Angriff, Flucht, oder Stillstand. An dieser Stelle darf sich jeder meiner Leser gerne eine eigene Angst vor Augen führen und diese Behauptung selbständig überprüfen. Zur Veranschaulichung möchte ich ein paar Fallbeispiele aus der Tierwelt nennen:

Wie reagiert der Hase auf dem Feld, wenn man auf ihn zu rennt ?

Wie reagiert das Wildschwein, wenn man seinen Frischlingen zu nahe kommt ?

Wie reagiert das ängstliche Reh in der Regel, wenn ein Auto auf es zufährt ?

Kontrolle durch Angst

Wir alle wissen, dass Angst kein guter Begleiter ist. Geht man beispielsweise angsterfüllt an einem Abgrund entlang ist die Gefahr groß, dass man ins Straucheln gerät und in den gefürchteten Abgrund stürzt. Würde man diese Angst in Respekt wandeln, so wäre man selbst Herr über die Situation, würde etwas Abstand zum Abgrund nehmen und jeden Schritt bewusst gehen – die Gefahr des Fallens würde durch Respekt unmittelbar sinken. Ebenso lässt sich dieses Beispiel auf die vermeintliche Angst vor dem Fremden, oder vor dem Andersdenkenden anwenden. Wenn wir uns ängstlich gegenübertreten, sind wir wesentlich mehr damit beschäftigt uns zu voreinander zu schützen, oder uns gegenseitig anzugreifen, als dass wir uns effektiv und unvoreingenommen miteinander austauschen und am Ende sogar voneinander lernen.

In allen Zeiten aber lebten die Regierenden von der Angst der Menschen. Die Ablassbriefe der Katholischen Kirche sind ein wunderbares Beispiel für die Unterdrückung und Fremdsteuerung der Menschen durch Angst. Hierzu wurde eine Lüge bzw. Fehlinformation in die Köpfe der Massen getrichtert. Nämlich dass man sich von seinen Sünden freikaufen könne, damit man nach dem Tod nicht im Fegefeuer schmoren müsse. Damals wurde den Menschen unheimliche Angst vor der besagten Hölle gemacht was verursachte, dass die sog. Ablassbriefe viel Geld für die Kirche einbrachten. Mit dem Geld, welches erst durch die Angst der unwissenden Menschen eingenommen werden konnte, wurden dann die eigentlichen und wahrhaftigen Sünden von einigen wenigen Machthabern begangen. Und wer meint, dass die Kontrolle durch Angst heutzutage nicht mehr betrieben wird, der sollte sich die illegalen Kriege der Vereinigten Staaten von Amerika seit ihrer Gründung vor Augen führen und hierbei beachten wie man die Menschen systematisch durch Angst und Lügen in diese verbrecherischen Kriege getrieben hat. Als ein Beispiel sei die Brutkastenlüge zur Legitimierung des absolut illegalen, völkerrechtswidrigen Angriffes auf den Irak durch die USA erwähnt.

Hat man jedoch die Angst als Ursache des eigenen Leids und der eigenen Probleme einmal angenommen und ist man bereit sich die eigenen Ängste anzusehen, so kann darauf etwas wunderbares folgen:

Das Wandeln von Angst in Respekt.

Dieser wunderbare Prozess fördert sowohl den Respekt vor anderen Lebewesen, als auch vor sich selbst. Im Umgang mit uns selbst und unserem Umfeld dürfen wir hierbei immer achtsamer werden. Vorurteile werden abgebaut, Mut wird gefördert. Ebenso wird Raum für Kreativität geschaffen, die dringend notwendig ist um ein faires, friedliches System im Sinne aller Lebewesen zu kreieren – die Möglichkeiten hierzu sind unbegrenzt.

Gerade wenn wir uns als Menschheitsfamilie unser aktuelles Weltgeschehen ansehen, können wir bei genauerer Betrachtung überall die Angst als Ursache erkennen. Die größte Angst haben jedoch jene wenigen Menschen, die sich auf unseren Schultern ausruhen. Sie haben Milliarden an Geldern zu verlieren und nie gelernt sich über menschliche, liebevolle Werte zu definieren. Sie haben wirklich große Angst. Verzweifelt versuchen sie ihre Verbrechen zu legitimieren und kommen dabei immer mehr ins Stolpern.

Einige Menschen haben gerade beim Thema Wahlen irrsinnige Theorien, wie beispielsweise die „Psychologie der Massen“ von Gustave le Bon übernommen und meinen, dass es einer kleinen „Elite“ zustünde die Menschenfamilie zu lenken. Angeblich weil die Menschenkinder hierzu nicht selbst in der Lage seien. Selbstverständlich kommen derartige Annahmen nicht der Menschenfamilie, sondern den wenigen Menschen zugute, die tatsächlich die Zügel in der Hand haben.

Das interessante an jenen Büchern ist, dass sie bereits Jahrhunderte vor ihrer Fertigstellung widerlegt worden sind. Im Fall von „Psychologie der Massen“ hätte Le Bon Aristoteles mehr Beachtung schenken sollen. Dieser plädierte nicht nur in der Politik, sondern auch in der Metaphysik für ein Mitbestimmungsverfahren des einzelnen Menschen.

„Obwohl kein einzelner (die Wahrheit) angemessen zu erreichen vermag, können wir doch nicht alle dabei versagen; jeder stellt eine Behauptung auf über die Natur, und als einzelner trägt er nichts oder nur wenig zur Erkenntnis bei; aber aus der Vereinigung aller resultiert etwas Großes an Wissen“ (993). „Daher beurteilen ja auch die Vielen die Werke von Musikern und Dichtern am besten, nämlich der eine diese, der andere jene Seite an denselben, alle zusammen aber das ganze.“ (1218 b).

Man könnte es noch kürzer formulieren und sagen, dass sich die sog. Elite durch ihr eigenes Verhalten selbst eingrenzt. Wer sich selbst eingrenzt beschränkt sich jedoch und entwickelt sich kaum weiter. Wer sich nicht entwickelt, der geht eines Tages ein und verkümmert. Die komplette Existenz der Elite basiert also zwangsläufig auf Angst. Selbstverständlich legitimiert deren Angst keinesfalls die Unterdrückung der gesamten Menschheitsfamilie. Durch dieses Wissen ist die Menschheitsfamilie jedoch in der Lage sich wieder selbst zu ermächtigen. Wir können beginnen unsere Ängste systematisch zu heilen und uns in Respekt üben, um nachhaltig ein System der Liebe aufzubauen. Dass wahrhaftige Freiheit, Frieden und Ausgeglichenheit nur durch eine kollektive Evolution (basierend auf Respekt), nicht aber durch eine gewaltsame Revolution (basierend auf Angst) entstehen können, wird bei dieser bewussten Arbeit jedem Selbstbewussten sonnenklar.

Liebe und Angst stehen sich in der Polarität direkt gegenüber – dies ist im Kybalion wunderbar beschrieben. Angst bedeutet dabei das Ausbleiben von Liebe. Liebe jedoch existiert auch ohne Angst – Frieden ebenfalls ohne Krieg.

Die Arbeit mit dem eigenen Bewusstsein ist eine wundervolle Aufgabe und jeder Mensch benötigt seine ganz eigene Zeitqualität, um nachhaltig bewusst sein zu können und dieses Bewusstsein liebevoll zu verankern.

Das Erkennen der Ursachen ist also in allen Lebenslagen von ausschlaggebender Bedeutung. Wir erkennen nicht nur, dass Angst und ein darauf basierendes faschistisches System der Grund für Kriege, Leid, Terror, Trennung, Ausbeutung und Hunger sind. Wir verinnerlichen auch, dass Respekt bzw. Liebe der einzige Weg in eine friedliche Zukunft im Sinne aller Lebewesen ist.

„Indem wir einander dienen, werden wir frei.“

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine wunderbare, respektvolle, friedliche Zeit.

 

 

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