Schlagwort: Homöopathie

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»Gibt mir die Macht, Fieber zu erzeugen und ich heile jede Krankheit!«
– das sagte Parmenides, ein bedeutender Arzt des Altertums.
Was ist mit diesem Satz gemeint? Ist denn Fieber allein eine Krankheit?

Eine Krankengeschichte

Eine besorgte Mutter kommt mit ihrem fünfjährigen Sohn, der seit dem Vorabend hoch fiebert, zum ersten Mal in die Praxis. Der Junge ist schon seit mehreren Tagen ungewöhnlich unleidlich gewesen und hat viel geschlafen. Am vergangen Nachmittag klagte er über Bauchweh, hatte jedoch weder Durchfall noch Erbrechen. Am Abend trat plötzlich hohes Fieber auf. Er legte sich ins Bett und bat, in Ruhe gelassen zu werden. Am späten Abend schwitzte er stark; als die Mutter ihn abtrocknen wollte, wehrte er dies ab. In der Nacht war er sehr unruhig. Die Untersuchung ergab außer einem etwas geröteten Rachen keinen Hinweis auf eine Krankheit, mit 29,5 °C war das Fieber jedoch sehr hoch. So hoch und so plötzlich wie am Vorabend hatte der Junge noch nie gefiebert.

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Der Begriff Homöopathie leitet sich ab von „Homoios pathos“, das übersetzt „ähnliches Leiden“ bedeutet.
Der Begründer der Homöopathie war der deutsche Arzt Christian Friedrich Samuel Hahnemann, der am 10.4.1755 in Meißen geboren wurde und am 2.7.1843 in Paris im Alter von 88 Jahren gestorben ist (und das zu einer Zeit, in der die durchschnittliche Lebenserwartung 33 Jahre betrug).