angst
angst
Wer diesen Artikel liest, versteht und vor allem auch für zukünftige Denkprozesse verinnerlicht, wird beispielsweise nie wieder behaupten, dass eine Wahl im aktuellen System etwas für Demokratie und Menschenrechte brächte. Hauptsächlich übernimmt der Leser aber einen wertvollen Beitrag für sein eigenes SelbstBewusstSein.

 
Weiterhin Symptome bekämpfen und die Ursachen für unsere Probleme gekonnt ignorieren, weil man andernfalls sein eigenes krankes Weltbild infrage stellen muss? Mit mir schon lange nicht mehr.
 
Selbstverständlich kommt früher oder später die Frage auf inwiefern man selbst an diesem System beteiligt ist. Bei weiterer Erkenntnis der Eigenbeteiligung hört die Bereitschaft zur Veränderung oft und scheinbar aus heiterem Himmel auf.
 
Dass dieses Vogelstrauß-Verhalten immer auf Ängsten basiert, habe ich schon in unzähligen Artikeln und Reden zum Ausdruck gebracht und werde dies natürlich auch zukünftig als Ursache benennen, ansehen und versuchen aufzulösen.
 
Das „Unbewusste“, ggf. auch „Verdrängte“ spielt hierbei wie schon so häufig erwähnt eine entscheidende Rolle. Doch wer weiterhin lieber die „Schuld“ bei anderen sucht, steht noch vor der Erkenntnis, dass es letztlich um Eigenverantwortung, sowie selbstständiges Denken und Handeln geht.
 
Wer diese Verantwortung abgibt und auf Dritte überträgt, der entmachtet sich quasi selbst und macht sich somit selbst zum Opfer. Ohne dieses Opferverhalten könnte dieses System niemals existieren. Und es lebt in aller erster Linie von Deiner Angst.
 
  •  es lebt von Deiner Angst vor Verlust und Mangel
  •  es lebt von Deiner Angst selbst nicht gut genug zu sein
  •  es lebt von Deiner Angst vor Erkenntnis.
  •  es lebt von Deiner Angst vor Veränderung/ eigentlich Besserung
  •  es lebt von Deiner Angst vor wahrhaftiger Liebe
  •  es lebt von Deiner Angst des Versagens
 
Aus diesen Ängsten generiert das System sämtliche Auswirkungen, wie Wut, Gier, Hass, Neid, Missgunst und selbstverständlich auch Krieg. Angst hat also System, oder ist viel mehr das System. 
 
Angst entsteht auch, wenn Ursachen nicht erkannt werden und die Symptome frei wüten können. Bei der Bekämpfung der Symptome bietet man uns allerhand Mittel an, die wir in unserer Verzweiflung und unter den verursachten Schmerzen dankend annehmen und ausprobieren. Wenn diese Mittel dann kurzfristig die erhoffte Linderung bringen, scheinen wir diese als gottgegeben anzunehmen und erkennen in der Freude über die Linderung nicht, dass die Ursache für den Schmerz nicht aufgelöst wurde.
 
Noch interessanter wird es, wenn wie bei Wahlen lediglich ein Placeboeffekt auftritt, der schon kurz darauf und ganz offensichtlich zeigt, dass sich eben gar nichts verbessert hat.
 

Auch dann lebt das System von unserer Angst, weil wir alte Verhaltensmuster verteidigen, auch wenn sie sichtlich keinen Wandel im positiven Sinne bringen:

 

  • vor der Angst einen „Fehler“ einzugestehen und zuzugeben, dass man sich geirrt hat.
    Stichwort: Anerkennung.
  • vor unserer Angst etwas Neues zu wagen
 
Wer Ängste erkennt, der kann aber beginnen diese aufzulösen. Wer diese Auflöst, der kann nachhaltig Heilung erfahren und erschaffen. Weil Angst die Ursache für alles Leid auf dieser Erde ist und bleibt.
 
Der letzten Satz bedeutet keinesfalls eine Entschuldigung für das Leid, das bei der Schaffung von Angst entsteht. Auch verteidigt der letzte Satz mitnichten die Auslöser von Angst. Die Erkenntnis darüber schafft uns aber ein besseres Verständnis für die existierenden Ängste, ihre Entstehung und somit auch für ihre Auswirkungen. Angst ist ein Mangel, oder gar das Ausbleiben von Liebe.
 
Auf dem Weg zu internationalem Frieden, geht es nämlich nicht nur um das WOLLEN, sondern viel mehr um das VERSTEHEN wie man diesen Frieden nachhaltig erreichen kann – Mit Herz und Verstand im Einklang.
 

Eine wichtige Erkenntnis ist, dass selbst die mächtigsten Männer und Frauen der Welt Angst haben. Und sei es die Angst vor unserer Erkenntnis über die genannten und auch die folgenden Tatsachen.

Tragen wir nun also etwas für das Verständnis über die Funktionen dieses Systems bei und übernehmen die o.g. Verantwortung für unser eigenes Denken und Handeln. Ein erster Schritt ist das Verstehen und Verinnerlichen des folgenden Artikels und seiner Information über Ursachen des Leids in unserem System der Angst:

You might also like

Geschlechterideologie schadet Kindern
Read more
Let’s talk about us!
Read more
Ursachenforschung statt Symptombekämpfung: Weltgeschehen
Read more
Eine Frage der Balance
Read more
Die Grundlage von Glück
Read more

2 comments

Daniel Aquila

Das Problem bei jeder Art von Angst ist, dass man Angst hat ungeliebt zu sein. Ein Fehler einzugestehen bedeutet einen Aspekt an sich selbst, den man sich selbst vllt. am schwersten verzeihen kann. Oder ein Aspekt, von dem man nicht möchte, dass er bloßgestellt wird.. für alle sichtbar. Weil wir eben in einer verurteilenden Gesellschaft leben. Wir haben gelernt anderen gegenüber missgünstig zu sein. Leider. Wenn der eigene Sieg nur aus der Niederlage der anderen bestehen kann, dann haben wir hier nichts gewonnen.

Leave a reply