Schlagwort: Demokratie


Ein Gastkommentar von M. 

Widersprüche aufzudecken ist die beste Methode – neben „Cui Bono“ (Wem nutzt es) und „Folge dem Geld“ – um Straftaten aufzuklären. Quellen lasse ich heute absichtlich einmal weg, um Normaldenker ins Recherchieren zu bringen. Immerhin dauert die Recherche keine 60 Minuten.

Klar, gibt es auch schon beim Punkt „Cui Bono“ sogenannte Wissenschaftler, die behaupten, dass diese Argumentationsgrundlage ein Stilmittel der Verschwörungstheoretiker sei. Vorgesetzt wird uns bei den Ermittlungen dann häufig ein Professor Butter, der selbsternannter Fachmann für Verschwörungsideologien ist und selbstverständlich kein gutes Haar an etwaigen Fakten lässt. Nach dem Ereignis (der Tat) wird in der Kriminalistik aber nunmal immer nach dem Motiv ermittelt. Das Cui Bono-Prinzip“ führt in der Kriminalistik zu über 90% dazu, das Motiv des Täters zu ermitteln, was der „Experte“ natürlich unter den Tisch fallen lässt.

Es ist September 2017. Die Sommerpause neigt sich endgültig dem Ende zu und in wenigen Wochen finden die sog. Wahlen in Deutschland statt. In den Foren im Internet werden seit Wochen hitzige Diskussionen hierzu geführt. Die Stimmung unter den Menschen unterscheidet sich meines Empfindens nach durchaus zu jener, die zur letzten „Wahl“ vor vier Jahren herrschte. Besonders auffällig ist die Unsicherheit, die viele Menschen bezüglich des Weltgeschehens zu umhüllen scheint. Und genau jene Unsicherheit ist es, von der ich seit geraumer Zeit schreibe. Eine Unsicherheit unter den Menschen, die für Verwirrung sorgt und meines Erachtens nach systematisch in die Köpfe und Herzen der Menschen gepflanzt worden ist. Menschen, die sich selbst im Chaos befinden, lassen sich nun mal wesentlich leichter kontrollieren, lenken und schwenken als Menschen, die sich sicher fühlen und dadurch klar sehen können.