Einige schweizerische Zeitungen haben unlängst über durchaus fragwürdige Investitionen der BMGF (Bill & Melinda Gates Foundation) in die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte Swissmedic berichtet, wodurch eine berechtigte Sorge um die Unabhängigkeit dieser Behörde entstanden ist. 

Wurde Swissmedic von Bill Gates für seine Zwecke bezahlt und somit korrumpiert?

Es stellt sich die Frage, aus welchem Anlass eine Stiftung, die sich selbst als philanthropisch deklariert und somit auch ausführliche Studien bezüglich der Zulassung von Medikamenten und Impfstoffen im Sinn haben müsste, einer derartigen Behörde entsprechend finanzielle Unterstützung zukommen lässt. Dass kurz nach kritischen Beiträgen gegenüber der BMGF, deren Arbeit oder mit der Foundation verbundenen Konzernen, bereits öfter entsprechende Geldflüsse an die Institutionen der Kritiker zu verzeichnen sind, lässt zumindest ein gewisses Vorgehensmuster erahnen. Beispielsweise schrieb „The Guardian“ in einem Bericht aus dem Jahr 2010 äußerst kritisch über das durchaus berechnende Vorgehen der BMGF und erhielt noch im selben Jahr eine satte Spende über 5,686,494 $, woraufhin sich eine ernsthaft kritische Berichterstattung gegenüber der Foundation merklich einstellte.
 
Um nun aber ein komplexeres Bild zum Fall Swissmedic zu bekommen, sollten wir die folgenden und durchaus interessanten Hintergründe näher beleuchten: An dieser Stelle machen wir deshalb einen kurzen Sprung in die Zeit der sog. „Schweinegrippe“ im Jahr 2009 und den damit verbundenen Einsatz des vermeintlichen Wunderimpfstoffes „Pandemrix“. Spannend ist nämlich, dass die Zulassungsbehörde Swissmedic zu diesem Zeitpunkt besonders im Fokus stand, weil sie diesen stark propagierten Impfstoff angeblich zu spät freigegeben hatte, Kinder bzw. Jugendliche aber gar nicht damit behandeln ließ. Dass die Vorsicht von Swissmedic damals absolut berechtigt war, geht unter anderem aus folgender Erklärung dieses Artikels hervor:


Swissmedic hatte recht 

„Interessant ist, wie die Schweiz mit Pandemrix umging. Der Bund beauftragte schon früh die Unternehmensberatung Ernst & Young mit einer Analyse der grossen Schweinegrippe-Impfkampagne. Ihr Bericht lag im Frühjahr 2010 vor. Darin wird Swissmedic kritisiert, zu lange gebraucht zu haben, um die drei Impfstoffe zuzulassen. Andere Länder in Europa seien schneller gewesen. Tatsächlich hatte die europäische Arzneimittelbehörde EMA Pandemrix schon Ende September 2009 die Zulassung erteilt. Swissmedic brauchte einen Monat länger.

Wichtiger war aber ein ganz anderer Punkt: Die EMA hatte Pandemrix für alle freigegeben. Swissmedic jedoch schrieb vor, dass nur Erwachsene mit Pandemrix geimpft werden sollten – keine Jugendlichen, keine Kinder, keine Schwangeren. Swissmedic hatte von GSK einfach zu wenig Informationen erhalten, die belegt hätten, dass Pandemrix für junge Menschen und Schwangere ungefährlich war. Deshalb empfahl sie, diese Gruppen mit einem der Novartis-Impfstoffe zu immunisieren.

Der Neurologe Johannes Mathis sagt: «Swissmedic hat sich richtig verhalten. Vermutlich sind deshalb in der Schweiz nur neun Menschen aufgrund der Schweinegrippe-Impfung an Narkolepsie erkrankt.» Andere europäische Länder dagegen hielten sich an die Empfehlung der EMA und impften auch Kinder und Jugendliche systematisch mit Pandemrix. Die meisten Narkolepsiekrankheiten brechen im Alter zwischen zehn und zwanzig Jahren aus, erklärt Mathis, weil in diesem Alter das Immunsystem besonders aktiv sei. So wurde nach der Pandemrix-Impfung denn auch bei dieser Altersgruppe gehäuft Narkolepsie festgestellt.“
 
Das kritische Agieren von Swissmedic im Kontext von „Pandemrix“ ist Bill Gates offenbar nicht entgangen. Mal davon abgesehen drängt sich ohnehin der Verdacht auf, dass es sich bei den Ereignissen zur sog. „Schweinegrippe“ ohnehin um eine Art Testlauf für die aktuelle Agenda handelte, was deutlich am heutigen Umgang mit Experten wie Prof. Bhakti oder Dr. Wodarg erkennbar wird, die 2009 sehr wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet haben. So werden sie heute entweder ignoriert oder diffamiert und ihre wichtigen Informationen bleiben so inzwischen ungehört.
 
Jedenfalls hat die BMGF auch bezüglich der Zulassungsbehörde Swissmedic zeitnah reagiert und noch im Jahr 2010 eine Zahlung in Höhe von über 450.000 $ veranlasst. Auf der offiziellen Website der Foundation, auf der prinzipiell alle Investitionen gelistet sind, lässt sich die Zahlung jedoch nur über Umstände ermitteln, weil als direkter Empfänger nicht „Swissmedic“, sondern „Swiss Agency for Therapeutic Products“ angegeben worden ist. Letzteres ist im Gesamtkontext ein durchaus bezeichnender Fakt. Die umgekehrte Suche bei Swissmedic ergibt hingegen gar kein Ergebnis, was einen durchaus bitteren Beigeschmack hinterlässt. Besonders deutlich wird dieser Umstand, weil spätere Zahlungen (nachdem im Jahr 2014 eine offizielle Partnerschaft mit der Foundation eingegangen worden ist) durchaus gelistet sind. Inwiefern die Unabhängigkeit von Swissmedic durch diese strategisch anmutende Allianz verloren gegangen ist, muss letztlich von den Schweizern selbst beurteilt werden.

Mit diesen neu gewonnenen Erkenntnissen erhält jedoch ein anderer Vorgang eine ganz neue Dimension:
Vor einigen Monaten kursierte im Internet eine Meldung, dass Swissmedic auf seinem Merkblatt zur COVID-19 Testung (Stand: 20.05.2020) Folgendes auf Seite 2 der PDF-Datei vermerkte:

„PCR/NAT Die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) ist eine NAT (Nucleic Acid Amplification Technology)-Methode, der modernen Molekularbiologie um in einer Probe vorhandene Nukleinsäure (RNA oder DNA) in vitro zu vervielfältigen und danach mit geeigneten Detektionssystemen nachzuweisen. Der Nachweis der Nukleinsäure gibt jedoch keinen Rückschluss auf das Vorhandensein eines infektiösen Erregers. Dies kann nur mittels eines Virusnachweises und einer Vermehrung in der Zellkultur erfolgen.
 
Der Test liefert laut dieser Aussage also keinen Rückschluss auf einen infektiösen Erreger. Allen Recherchen, sowie den Aussagen etwaiger Experten, inkl. des Erfinders des PCR-Tests nach, ist diese Definition so absolut korrekt und bedarf keiner weiteren Ergänzungen. Nachdem die PDF-Datei aber schnell verbreitet wurde, änderte Swissmedic (Stand: 31.08.2020) den Inhalt und es fand sich plötzlich folgende Feststellung:
 
„PCR/NAT Die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) ist eine NAT (Nucleic Acid Amplification Technology)-Methode, der modernen Molekularbiologie um in einer Probe vorhandene Nukleinsäure (RNA oder DNA) in vitro zu vervielfältigen und danach mit geeigneten Detektionssystemen nachzuweisen. Mit dieser sehr empfindlichen Methode wird in Patientenproben spezifisch die Nukleinsäure eines Erregers nachgewiesen, was eine Infektion mit dem Erreger belegt.

Die Einlassung zu dieser prägnanten Änderung ist kaum überzeugend:
 
„Das Merkblatt vom 20.05.2020 wurde sprachlich aktualisiert, unter anderem zur Präzisierung der Infektiosität im Abschnitt PCR/NAT-Methode. PCR-Tests weisen Nukleinsäure des neuen Coronavirus und damit eine Infektion mit dem Virus nach.“

Außerordentlich spannend ist abschließend noch folgende Tatsache, die tief blicken lässt:
Nämlich, dass inzwischen keiner der Links zu den PDF-Dateien mehr verfügbar ist, sondern allesamt gelöscht worden sind, was somit die ursprüngliche Formulierung und deren Änderungsprozess offenkundig verschleiert. Es ist der vorausschauenden Arbeit eines befreundeten Kollegen zu verdanken, dass diese Dateien rechtzeitig gesichert werden konnten, wodurch sich dieser Beitrag erst vollumfänglich formulieren und inhaltlich absichern lässt.
 
Welcher Umstand Swissmedic tatsächlich dazu genötigt hat, die ursprünglich korrekte Beschreibung der PCR-Methode bezüglich ihrer Untauglichkeit eine Infektion nachweisen zu können, in eine komplett gegensätzliche Behauptung umzuformulieren, bleibt zwar weiterhin Spekulation, unbestritten ist aber, dass die Bill & Melinda Gates Foundation durchaus ein gesteigertes Interesse an höheren Infektionszahlen zu haben scheint, weil dadurch das Kaufinteresse und somit der Absatzmarkt bezüglich sog. Impfstoffe weiter steigen. Etwaige Muster, die sich inzwischen immer deutlicher aus den Investitionen der Foundation erkennen lassen, sollten deshalb gerade im Sinne unserer Gesundheit unbedingt wieder mehr Beachtung finden!

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